Markenlexikon

Storck

Ursprungsland: Deutschland

August Storck wuchs auf einem Bauernhof auf, den später sein älterer Bruder übernahm. Er selbst erwarb den Oberwellandhof, weswegen er bald von allen nur noch Oberwelland genannt wurde. Die Werther'sche Zuckerwarenfabrik, die er 1903 in dem kleinen westfälischen Städtchen Werther gründete, bekam jedoch später den Namen August Storck KG. Die Firma stellte bald hunderte verschiedene Bonbons her, u.a. ab 1909 ein von dem Storck-Mitarbeiter und Zuckerbäcker Gustav Nebel entwickeltes Sahnebonbon, das später den Namen Werther's Echte (ab 1998 Werther's Original) erhielt, und ab 1934 die einzeln abgepackten Storck 1 Pfennig Riesen (heute Storck Riesen). Zuvor waren Bonbons unverpackt und meist nur in der näheren Umgebung des Herstellers verkauft worden.

Nach den 2. Weltkrieg entwickelte Storck in einem neuen Werk in Halle/Westfalen zahlreiche Süßwaren-Produkte, die mit Hilfe von TV-Werbung bald in ganz Deutschland und seit den frühen 1950er Jahren auch im Ausland bekanntgemacht wurden, u.a. Mamba Kaubonbons (1953), Nimm 2 Vitaminbonbons (1962), merci Schokolade (1965), Campino (1966), Toffifee (1973), die Milch-Haselnuss-Schnitte Knoppers (1983) und Super Dickmann's in der Frischebox (1985). Die Firma Dickmann hatte Storck 1981 übernommen. 1998 wurde der Storck-Firmensitz nach Berlin verlegt. Produziert wird in Halle/Westfalen, Ohrdruf/Thüringen (seit 1993), Skanderborg (Dänemark) und Winchester (Großbritannien. 2005 erwarb Storck von der Ragolds Süßwaren GmbH (Karlsruhe) die Marken Rachengold und Atemgold.

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Marken (Auswahl)

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