Markenlexikon

Rocket

Ursprungsland: Großbritannien

Die Rocket Record Company wurde 1973 von dem Sänger Elton John, seinem Songwriting-Partner Bernie Taupin, dem Produzenten Gus Dudgeon (u.a. Produzent von David Bowies »Space Oddity«), der seit 1970 mit Elton John zusammenarbeitete, und Steve Brown, ebenfalls ein Musikproduzent, der 1969 Elton Johns erstes Album »Empty Sky« produziert hatte, in London gegründet. Namensgeber des Labels war Elton Johns Song »Rocket Man« (1972). 1972 hatten Elton John und Bernie Taupin bereits den Musikverlag Big Pig Music ins Leben gerufen.

Elton Johns Platten erschienen allerdings erst ab 1976 auf seinem eigenen Label (ab »Blue Moves«), da er bis dahin vertraglich an DJM Records gebunden war. Rocket veröffentlichte in dieser Zeit die Platten anderer Künstler wie Neil Sedaka (1974 – 1976) und Kiki Dee (1973 – 1978). Den Vertrieb der Rocket-Platten in Großbritannien übernahm zunächst Island Records, ab 1978 Phonogram und ab 1995 Mercury Records (infolge des Zusammenschlusses von Phonogram und Mercury). In Nordamerika war anfangs MCA Records (USA) für den Vertrieb zuständig, später RCA Records.

Bereits ab den frühen 1980er Jahren war das Label in den USA inaktiv, während es in Europa weiterhin für der Veröffentlichungen von Elton John verwendet wurde. Erst ab 1995 erschien der Name Rocket auch wieder auf den Elton-John-Platten in Nordamerika, nun im Vertrieb von Island Records und A&M Records (ab 1997). Ab den 1990er Jahren war Elton John der einzige Künstler, dessen Platten bei Rocket erschienen. Durch den Zusammenschluss der Universal Music Group (u.a. MCA) und PolyGram (u.a. A&M, Island, Mercury) 1998 ist nun die Universal Music Group für den Vertrieb der Elton-John-Veröffentlichungen zuständig. Rocket ist heute eine Managamentfirma, die u.a. den erfolgreichen britischen Singer-Songwriter Ed Sheeran unter Vertrag hat.

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